Eine Basketballspielerin trifft einen Freiwurf mit der Wahrscheinlichkeit p. Sie wirft insgesamt n-mal.[br]Untersuche, wie die Parameter n und p die Verteilung der möglichen Trefferzahlen beeinflussen.
Openclipart, oksmith (2018), Public Domain
Eine Basketballspielerin führt 50 Freiwürfe aus. Die Anzahl der Würfe bleibt während der Untersuchung gleich, also gilt[size=100][size=150] [math]n=50[/math].[/size][/size][br][br]Mit dem Regler kannst du die Trefferwahrscheinlichkeit p verändern. [br][br]Untersuche nacheinander die Trefferwahrscheinlichkeiten [math]p=0,2[/math], [math]p=0,5[/math], [math]p=0,8[/math].[br]
Stelle nacheinander die Trefferwahrscheinlichkeiten [math]p=0,2[/math], [math]p=0,5[/math] und [math]p=0,8[/math] ein. Lies jeweils am Säulendiagramm ab, bei wie vielen Treffern der höchste Balken liegt.[br][math]p=0,2[/math]: ______ Treffer[br]
[math]p=0,5[/math]: ______ Treffer
[math]p=0,8[/math]: ______ Treffer
Vergleiche die Verteilungen für [math]p=0,2[/math],[math]p=0,5[/math] und [math]p=0,8[/math].[br]Was passiert mit den besonders wahrscheinlichen Trefferzahlen, wenn die Trefferwahrscheinlichkeit p größer wird?
Mit zunehmendem [math]p[/math] verschiebt sich die Verteilung zu größeren Trefferzahlen.
Vergleiche die Binomialverteilungen für [math]p=0,2[/math] und [math]p=0,8[/math]. [br]Welche Gemeinsamkeit erkennst du in ihrer Form?
Die Verteilungen sehen gleich aus, sind aber spiegelverkehrt. Bei [math]p=0,2[/math] liegen die wahrscheinlichen Trefferzahlen eher niedrig, bei [math]p=0,8[/math] eher hoch.
Formuliere eine allgemeine Regel: [br]Wie verändert sich die Binomialverteilung bei gleichbleibender Anzahl der Würfe [math]n[/math], wenn die Trefferwahrscheinlichkeit [math]p[/math] größer wird?
Bei festem [math]n[/math] verschiebt sich die Binomialverteilung mit größer werdendem [math]p[/math] zu höheren Trefferzahlen. Die wahrscheinlichsten Trefferzahlen liegen also weiter rechts. Für [math]p=0,5[/math] ist die Verteilung symmetrisch; die Verteilungen zu [math]p[/math] und [math]1−p[/math] sind spiegelbildlich zueinander.
[size=100][size=150]Die Trefferwahrscheinlichkeit bleibt nun konstant bei [math]p=0,5[/math]. [/size][/size][br][br]Verändere mit dem Regler die Anzahl der Freiwürfe [math]n[/math] und untersuche nacheinander [math]n=10[/math], [math]n=50[/math], [math]n=100[/math].[br]
Stelle nacheinander [math]n=10[/math], [math]n=50[/math] und [math]n=100[/math] ein. Lies jeweils am Säulendiagramm ab, welche Trefferanzahl jeweils die größte Wahrscheinlichkeit besitzt.[br][math]n=10[/math]: ______ Treffer[br]
[math]n=50[/math]: ______ Treffer
[math]n=100[/math]: ______ Treffer
Was passiert mit den besonders wahrscheinlichen Trefferzahlen, wenn die Anzahl der Würfe [math]n[/math]größer wird?
Mit zunehmendem [math]n[/math] liegen die besonders wahrscheinlichen Trefferzahlen bei größeren Werten.
Formuliere eine allgemeine Regel: [br]Wie verändert sich die Binomialverteilung bei gleichbleibender Trefferwahrscheinlichkeit [math]p[/math], wenn die Anzahl der Würfe [math]n[/math] größer wird?
Bei festem [math]p[/math] verschiebt sich die Binomialverteilung mit größer werdendem [math]n[/math] zu höheren Trefferzahlen. Gleichzeitig wird die Verteilung breiter und zunehmend glockenförmig.
In dieser Grafik werden zusätzlich der Erwartungswert [math]μ[/math] und die Standardabweichung [math]σ[/math] angezeigt. Verändere [math]n[/math] und [math]p[/math]und beobachte die Verteilung.
Verändere [math]n[/math] und [math]p[/math] und beobachte dabei den Erwartungswert [math]μ[/math] .[br]Welche Beziehung erkennst du zwischen dem Erwartungswert und der Lage der Verteilung?
Der Erwartungswert beschreibt, in welchem Bereich die Trefferzahlen im Mittel zu erwarten sind. Er liegt im Zentrum beziehungsweise in der Nähe des Bereichs mit den höchsten Wahrscheinlichkeiten.
Wähle verschiedene Werte für [math]n[/math] und [math]p[/math] und beobachte die Standardabweichung [math]σ[/math].[br]Wie hängt die Größe von [math]σ[/math] mit der Breite der Verteilung zusammen?
Je größer [math]σ[/math] ist, desto stärker streuen die möglichen Trefferzahlen um den Erwartungswert und desto breiter ist die Verteilung.
Finde zwei verschiedene Einstellungen für [math]n[/math] und [math]p[/math], bei denen der Erwartungswert gleich groß ist.[br]Vergleiche die beiden Verteilungen. Sind sie gleich? Begründe mithilfe der Standardabweichung.[br][br][br]Tipp: [br]˙uɥǝz =d⋅u ʇıɯ uǝƃunllǝʇsuıǝ ıǝʍz ǝɥɔns[br]
Nein. Zwei Binomialverteilungen können denselben Erwartungswert besitzen und trotzdem unterschiedlich aussehen. Wenn die Standardabweichungen verschieden sind, unterscheiden sich die Verteilungen in ihrer Breite und Streuung.